Mira Ingrid

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Die biologische & energetische Logik
Der Blick in die Materie:
Wo kommt die Energie ins Spiel?

Wenn wir eine Stelle an deinem Körper nehmen, sagen wir am Arm, und wir fangen an, diese Stelle unter einem riesigen Mikroskop immer weiter zu vergrößern, dann sehen wir irgendwann kein festes Gewebe mehr. Wir sehen sehr viel Platz, durch den wir immer weiter in den Arm eindringen können.
Wir stoßen tief im Inneren auf eine Zelle. Wir vergrößern weiter und sehen ein Molekül. Wir hören nicht auf und vergrößern immer weiter und sehen ein einzelnes Atom.
Wir dringen noch tiefer vor und stoßen auf Elektronen und schließlich auf einige der kleinsten bekannten Bausteine der Materie – die sogenannten Quarks.
Je tiefer wir in den Aufbau der Materie schauen, desto weniger entspricht sie unserer alltäglichen Vorstellung von etwas Festem. Auf der Quantenebene zeigen ihre elementaren Bestandteile sowohl Teilchen- als auch Welleneigenschaften.

Wie wirkt die Energie von Mensch zu Mensch über die Ferne?
Unser Körper arbeitet nicht nur chemisch, sondern auch elektrisch. Herz, Gehirn, Nerven und Muskeln erzeugen elektrische Aktivität und damit verbundene elektromagnetische Felder. Diese Vorgänge sind messbar.
Doch damit allein lässt sich nicht erklären, wie eine Verbindung zwischen Menschen über große räumliche Entfernung zustande kommen könnte.
Menschen berichten seit Jahrhunderten von Erfahrungen, bei denen Bewusstsein nicht an die unmittelbare körperliche Wahrnehmung gebunden zu sein scheint – etwa in tiefer Meditation, in außerkörperlichen Erfahrungen oder in der Wahrnehmung einer starken Verbindung zu einem anderen Menschen über räumliche Distanz.
Meiner Arbeit liegt ein weiter gefasstes Verständnis von Bewusstsein zugrunde: Ich gehe davon aus, dass Bewusstsein nicht ausschließlich im einzelnen Menschen entsteht und endet, sondern Teil eines übergeordneten, gemeinsamen Feldes ist. In diesem Feld verstehe ich räumliche Entfernung nicht als dieselbe Grenze, die sie für eine gewöhnliche physische Übertragung darstellt.

Wie entstehen eigentlich Schmerzen, die sich durch nichts zu lösen scheinen?
Bei einem Schreck, einem Unfall oder einem emotionalen Trauma rutscht nicht nur das Nervensystem, sondern der gesamte Körper augenblicklich in den Flucht-Kampf-Modus.
Das bedeutet: Dein System bereitet sich ganz real auf das physische Wegrennen oder den Kampf vor.
Diese Vorbereitung zeigt sich in extremen, unbewussten Spannungen der Muskulatur. Dabei entstehen in der gesamten Muskulatur unterschiedliche Spannungen. Manche Muskeln spannen sich stärker an als andere, um den Körper zum Beispiel auf eine Drehung zum Weglaufen oder auf das Ducken und Abwehren bei einem Kampf vorzubereiten.
Wenn wir in diesem Moment tatsächlich kämpfen oder weglaufen, kann sich der Körper danach wieder gerade aufrichten, die Spannung kann nachlassen und das Nervensystem aus dem Alarmzustand zurückfinden.
Da wir heute aber meistens nicht mehr weglaufen können, zum Beispiel im Büro beim Chef, am Telefon mit einem Kunden, bei einem Streit in der Familie oder sogar angeschnallt bei einem Autounfall, bleibt diese ungleiche Spannung der Muskulatur im System erhalten.
Bei jeder weiteren Stresssituation kommen neue Anspannungen dazu. Das wirkt sich irgendwann unweigerlich auf deine Gelenke aus: Sie werden komprimiert oder regelrecht in sich verdreht.
Die Folge sind chronische Schmerzen im Rücken oder in jedem anderen Gelenk.
Wenn man weiß wie dieser mechanische Prozess im Körper geschieht, kann man verstehen, dass diese tief sitzende Spannung nicht durch reines Nachdenken oder Wollen gelöst werden kann.
Sie sitzt im gesamten System fest, im Nervensystem ebenso wie tief in den Muskeln.
Genau dort setze ich auf feinstofflicher Ebene an, um dem Körper als Ganzes den Impuls zum Loslassen zu geben.

Warum fährt der Körper bei anhaltendem emotionalem oder körperlichem Druck Verdauung und Fortpflanzung herunter?
Wenn wir uns über längere Zeit in Situationen befinden, die uns schier erdrücken, wie Mobbing am Arbeitsplatz, unlösbare Konflikte mit dem Partner oder auch anhaltende körperliche Folgen nach einem Autounfall, kann unser System in einen chronischen Überlebensmodus geraten. Der gesamte Körper richtet sich dabei zunehmend auf Überleben und Gefahrenabwehr aus.
Was bedeutet das biologisch? In einer akuten Gefahrensituation zählt für den Körper vor allem eins: maximale Kraft in den Muskeln, um wegzurennen oder zu kämpfen. Alle Prozesse, die Energie kosten, aber für das sofortige Überleben in diesem Moment nicht notwendig sind, werden vom Körper auf Sparflamme gestellt.
Zwei große Systeme betrifft das besonders: die Verdauung und die Fortpflanzung. Warum sollte der Körper wertvolle Energie in das Verdauen einer Mahlzeit oder in die Reifung von Eizellen und Spermien stecken, wenn das biologische Warnsystem permanent auf Alarm steht?
Wenn wir diesen inneren Zustand des chronischen Überlebensmodus im Alltag nicht auflösen, kann die körperliche Alarmbereitschaft im Hintergrund über Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben.
Diese anhaltende Belastung kann sich dann zum Beispiel in chronischen Magen-Darm-Beschwerden, Unverträglichkeiten, Zyklus- oder Spermienproblemen zeigen und auch bei einem unerfüllten Kinderwunsch eine Rolle spielen.
Natürlich gibt es für diese Symptome auch andere körperliche Ursachen. Aber wenn der Körper dauerhaft im Überlebensmodus feststeckt, ist das ein grundlegender Belastungsfaktor, der als Erstes gelöst werden sollte.
Meine feinstoffliche Arbeit setzt genau an diesem unbewussten Notlaufprogramm an. Wir geben dem gesamten Körper das tiefe Signal, dass die Gefahr vorbei ist, damit die blockierte Energie wieder frei fließen und die natürliche Regeneration der Organe überhaupt erst beginnen kann.